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Hanseatisches Fußball Kontor Invest GmbH

Insolvenzantrag gestellt.

1) Die Idee: Zocken mit Transferrechten

Die Hanseatische Fußball Invest GmbH hatte bei Anlegern Geld in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen eingeworben, deren zeitweilige Hingabe mit bis zu 8% Zinsen pro Jahr versüßt werden sollten.Verdient werden sollten diese Zinsen durch Weitergabe des Geldes an ihre eigene Muttergesellschaft, der Hanseatischen Fußball Kontor GmbH, die dann mit Transferrechten von Fußballern erfolgreich herumspekulieren sollte.Mit den erwarteten riesigen Gewinnen sollten dann, wurde zumindest behauptet, die Zinsen gezahlt und nach ein paar Jahren dann das Nachrangdarlehen ganz locker zurückgezahlt werden.

2) Die Realität: Verzockt

Das ging dann irgendwie schief. Die Muttergesellschaft ging in die Insolvenz. Das Insolvenzverfahren wurde am 16.06.2016  am Amtsgericht Schwerin eröffnet. Die Frist zur Anmeldung von Forderung lief bis zum 20.09.2016.

3) Die Darlehensgeber:

Außen vor, mangels „Sippenhaft“ Anleger haben nicht bei der insolventen Muttergesellschaft, sondern der Tochter investiert und haben daher bei der Insolvenz der Muttergesellschaft nichts (anzu-) melden.

4) Der Verwalter: Das Schicksal der Tochter

Noch Anfang August 2016 bestätigt der Insolvenzverwalte der Muttergesellschaft, daß die nur mittelbar betroffenen Gläubiger, wie etwa Gläubiger der HFK Invest GmbH (Tochtergesellschaft) vom Insolvenzverfahren der Mutter-gesellschaft nicht betroffen sind und auch über das Vermögen der Tochter gegenwärtig kein Insolvenzeröffnungs-verfahren anhängig ist.

5) Die Zeit: Früher war alles besser

Inzwischen ist es Ende September und es wird bekannt, daß auch für die Hanseatische Fußball Invest GmbH deren Geschäftsführer bereits am 12.09.2016 einen Insolvenzantrag bei dem Amtsgericht Schwerin gestellt hat. Die Entscheidung des Gerichts, ob dem Antrag entsprochen wird und ob ein vorläufiges Insolvenzverfahren (ggf. in Eigenverwaltung) eingeleitet wird, dürfte demnach in Kürze bevorstehen.

6) Die Opfer: Darlehensgeber (Anleger)

Werden mit Sicherheit erhebliche Verluste erleiden, die auch nicht durch Anmeldung ihrer Forderung in einem Insolvenzverfahren oder durch Umwandlung ihrer Darlehen in haftendes Gesellschaftskapital ausgeglichen werden, so es denn überhaupt gelingt den Nachrangvereinbarung des Darlehens zu beseitigen.

7) Die Täter: provisionsgetriebene Vertriebler

Wie immer werden sich die Vermittler, die ihren Kunden den groben Unfug für die Gewährung überhöhter Provisionen angedreht haben als unschuldige, selbst geschädigte Opfer darstellen. Sie müssen dabei aber aufpassen nicht in ihren eigenen Krokodilsträhnen zu ertrinken, bevor sie mit ihren neuen provisionsfinanzierten Sportwagen in den Sonnuntergang cruisen.

8) Der Retter: Vater Staat?

Weder die Staatsanwaltschaft, noch der von dem Gericht bestellte Insolvenzverwalter (auch nicht ihr Volksvertreter oder die Staatsmedien) werden irgendetwas tun, um den Schaden der Anleger / Darlehensgeber zu vermindern, das müssen Sie schon selber tun, oder jemanden beauftragen, der das für Sie tut.

Für eine kostenfreie Ersteinschätzung füllen Sie bitte erst den Mandantenfragebogen aus und senden uns diesen per Mail oder Post zu. Weitere Hinweise zu den Kosten finden Sie unter der Seite Kosten

Mandantenfragebogen Hanseatisches Fußball Kontor Invest GmbH

Allgemeines Video zu Nachrangdarlehen

Mandantenfragebogen
Mandantenfragebogen_Kapitalanlage.pdf (191.84KB)
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